BA Kulturwissenschaft der Antike

Der Studiengang zielt darauf ab, fundierte Kenntnisse über die Kulturen der Antike und ihrer Rezeption zu vermitteln. Er ist interdisziplinär angelegt, wobei den Fachbereichen Geschichte (Alte Geschichte/Archäologie) und Literaturwissenschaft (Latinistik) die zentrale Funktion und tragende Rolle zukommen. Die Besonderheit dieses kulturwissenschaftlichen Studiengangs liegt in der Zusammenführung verschiedener historischer Evidenzen (literarischer Texte, materieller  Hinterlassenschaften) und deren Rezeption im Laufe der Jahrhunderte. „Antike“ wird hierbei durch die Einbeziehung des Alten Orients in erweitertem Sinne verstanden. Dieser bewusst offene Horizont erlaubt es, nicht nur das Weiterwirken der Antike in zahlreichen „Renaissancen“ vom Mittelalter bis in die Gegenwart, sondern auch innerantike Rezeptionsprozesse zu fassen – die Begegnung zwischen der griechischen und orientalischen Welt ebenso wie den Dialog zwischen Rom und Hellas, aber auch die Entstehung und Ausbildung des Christentums.

Aktuelle Meldungen

10.11.2017 Tag der Altertumswissenschaften - Fremdsein

Die Veranstaltung zum Thema "Fremdsein" dient der wissenschaftlichen Weiterbildung von Lehrkräften der Alten Sprachen. Sie wird organisiert von der Geisteswissenschaftlichen Sektion und der Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Konstanz in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Freiburg.

Der Tag der Altertumswissenschaft ist in diesem Jahr dem „Anderen“,
dem „Fremdsein“ in antiken Kontexten gewidmet. Zu allen
Zeiten gilt, dass Identitätsbildung sowohl individuell als auch kollektiv
nicht ohne Grenzziehungen auskommen kann. Erfahrungen
von Fremdheit und Andersartigkeit sind daher konstitutiv für die
Selbstvergewisserung von Personen und Personengruppen unserer
heutigen, aber auch der antiken Welt. Die mit diesen Prozessen
verbundenen Spannungen können sich – auch hierbei handelt es
sich um epochenübergreifende Erfahrungen – in weniger konstruktiven
Formen der Abgrenzung, ja Eruptionen von Gewalt äußern,
doch ruft das Unvertraute nicht nur Ängste hervor, sondern
evoziert auch Neugier. Bei aller Vergleichbarkeit ist dennoch zu
fragen, ob in Zeiten einer historisch singulären Massenmobilität mit
ihrer Fülle an Kulturkontakten und einer nicht zuletzt virtuell umfassend
kartographierten Welt, die das „Alien“ im All verorten muss,
nicht (zumindest äußerlich) abweichende Grenzen gelten. Am Ende
stellt auch die Antike für uns nur „das nächste Fremde“ dar.

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Studienberatung

für allgemeine Fragen zum Studiengang, zur Prüfungsordnung, zum Studienkonto, bezüglich Praktika, Formblatt 5 BAföG etc. wenden Sie sich an Dr. Daniel Hütter. Für fachliche Fragen und Fragen der Anrechnung von im Ausland oder an anderen Hochschulen erbrachten Leistungen wenden Sie sich bitte an Dr. Joachim Fugmann.

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