Georg Hohermuth von Speyer (rechts) und Philipp von Hutten (Mitte) in San Lúcar de Barrameda. Kolorierte Zeichnung von Hieronymus Köler der Ältere.

Herzlich Willkommen auf der Seite
der Professur für Kulturtheorie und kulturwissenschaftliche Methoden

Bild: Georg Hohermuth von Speyer (rechts) und Philipp von Hutten (Mitte) in San Lúcar de Barrameda. Kolorierte Zeichnung von Hieronymus Köler der Ältere.

Bild: Wikimedia Commons, Nicoguaro, Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license, no changes

Neues Konstanzer Graduiertenkolleg: Europa nach dem Eurozentrismus. Narrative einer Weltprovinz im Umbruch

Ein neues Graduiertenkolleg an der Universität Konstanz setzt sich kritisch damit auseinander, wie Europa gesehen und erzählt wird – aus unterschiedlichen geopolitischen und historischen Perspektiven. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte fünf Millionen Euro für vorerst fünf Jahre ab Herbst 2024.

Auf den Spuren
der Konstanzer Kolonialzeit

Informationen zum Projekt, zur Ausstellung (01.08.2021 - 22.10.2021)  und zur Webseite über die vielfältigen globalen Beteiligungen von Konstanzer Kaufleuten am transatlantischen Sklaven- und Kolonialhandel des 16. Jahrhunderts und die Suche nach dem El Dorado finden Sie unter Forschung - Projekte - Konstanzer Kolonialzeit

Bild: Quipu, Larco Museum Lima

Kulturtheorie
Vorlesung im Wintersemester

"Kultur“ ist ein europäischer Begriff. Seine Wurzeln reichen in die römische Antike zurück. Konjunktur bekam er jedoch vor allem in der Moderne: Im Zuge der Entdeckung und Eroberung neuer Länder, der Konfrontation mit fremden Sprachen, Religionen und Lebensformen, schließlich durch den befremdeten Blick auf die Selbstverständlichkeiten der eigenen Welt.

Die Vorlesung behandelt exemplarische Kulturtheorien des 17. bis 20. Jahrhunderts und fragt nicht nur nach deren Erklärungsanspruch, sondern auch nach ihren historischen und empirischen Prämissen.

Photographie: Quipu.  Museum Larco, Lima. 

Vertretungen im vergangenen WS 2022/2023

                           Informationen - Kontakt

Kulturtheorie Vorlesung bei Prof. Dr. Albrecht Koschorke

Seminare bei PD Dr. Maud Meyzaud

Aktuelles

Weltkarte bei der die Südhalbkugel oben ist.

Neues Konstanzer Graduiertenkolleg

Ein neues Graduiertenkolleg an der Universität Konstanz setzt sich kritisch damit auseinander, wie Europa gesehen und erzählt wird – aus unterschiedlichen geopolitischen und historischen Perspektiven. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte fünf Millionen Euro für vorerst fünf Jahre ab Herbst 2024.

Weiterlesen

 

 

Neue Publikation: Vorläufige Gewissheiten. Plausibilität als soziokulturelle Praxis - OPEN ACCESS

Wer sich aufmacht, der Rede vom Plausiblen nachzuspüren, kommt zu einem eigenartigen Befund: In Alltag und Wissenschaft sind Aussagen, dass etwas »plausibel« ist, nahezu allgegenwärtig. Auf der anderen Seite zeigt sich, dass wissenschaftliche Konzeptualisierungen der im Begriff anklingenden Bedeutungen selten sind. Der Band bietet daher eine interdisziplinäre kulturwissenschaftliche Erkundung des Konzepts der Plausibilität und der Praxis des Plausibilisierens. Dabei beleuchten die…

Chile-Mural als Ort der Erinnerung

50 Jahre nach dem Putsch in Chile erklären die chilenische Botschafterin Magdalena Atria und Universitätsrektorin Katharina Holzinger das chilenische Wandgemälde an der Universität Konstanz zum Ort der Erinnerung an das chilenische Exil. Zum Festakt und einer begleitenden Tagung sind zudem mehrere ZeitzeugInnen geladen, welche ihre Erfahrungen eines Lebens in der Diktatur und dessen Folgen teilen.

Konstanzer Kolonialgeschichte

Die Ausstellung „Stoff. Blut. Gold“ im Konstanzer Kulturzentrum zeigt anhand persönlicher Dokumente, wie eine Konstanzer Patrizierfamilie im 16. Jahrhundert im globalen Kolonialhandel mitmischte – Die Ausstellung von Studierenden im Richental-Saal des Konstanzer Kulturzentrums am Münster ist noch bis zum bis 22. Oktober 2021 zu sehen