PD Dr. Claude Haas

Privatdozent, Vertretung für PD Dr. Florian Schneider

Sprechstunden im WS 2022/23:
Mittwochs um 14 Uhr in H219


Forschungsinteressen

  • Form- und Gattungspoetik (v. a. Tragödie) unter performativen und medialen Aspekten
  • Gegenwartsliteratur
  • Literarizität theoretischer, wissenschaftlicher und philosophischer Texte
  • Geschichte und Theorie des Stils
  • Deutsch-Französische Literaturbeziehungen
  • Kulturanthropologie und Psychoanalyse

Publikationen

Monographien:

  • Der König, sein Held und ihr Drama. Politik und Poetik der klassischen Tragödie, Berlin 2022 (Ms. Habilitationsschrift)
  • Arbeit am Abscheu. Zu Thomas Bernhards Prosa, München: Wilhelm Fink 2007.
     

Herausgaben:

  • Formen des Ganzen, hg. von Eva Geulen und Claude Haas, Göttingen: Wallstein 2022.
  • Im Fuhrpark der Literatur. Kulturelle Imaginationen des Autos, hg. von Gwendolin Engels, Claude Haas, Dirk Naguschewski und Elisa Ronzheimer, Göttingen: Wallstein 2022.
  • Der Stil der Literaturwissenschaft, hg. von Eva Geulen und Claude Haas, Berlin: Erich Schmidt 2021. [Sonderheft zum Band 140 der ZfdPh]
  • Über Wissenschaft reden. Studien zu Sprachgebrauch, Darstellung und Adressierung in der deutschsprachigen Wissenschaftsprosa um 1800, hg. von Claude Haas und Daniel Weidner: Berlin/Boston u.a.: De Gruyter 2019. [Lingua Academica, Bd. 4]
  • Kriegstheater. Darstellungen von Krieg, Kampf und Schlacht in Drama und Theater seit der Antike, hg. von Michael Auer und Claude Haas, Stuttgart u. Weimar: Metzler 2018.
  • Goethe um 1900, hg. von Claude Haas, Johannes Steizinger und Daniel Weidner, Berlin: Kadmos 2017. [LiteraturForschung, Bd. 32]
  • Benjamins Trauerspiel. Theorie – Lektüren – Nachleben, hg. von Claude Haas und Daniel Weidner, Berlin: Kadmos 2014. [LiteraturForschung, Bd. 21]
  • Der Einsatz des Dramas. Dramenanfänge, Wissenschaftspoetik und Gattungspolitik, hg. von Claude Haas und Andrea Polaschegg, Freiburg i. Br., Berlin u. Wien: Rombach 2012. [Reihe Litterae, 129]
  • „Es trübt mein Auge sich in Glück und Licht“. Über den Blick in der Literatur. Festschrift für Helmut J. Schneider zum 65. Geburtstag, hg. von Kenneth S. Calhoon, Eva Geulen, Claude Haas und Nils Reschke, Berlin: Erich Schmidt 2010. [Philologische Studien und Quellen, Bd. 221]

Aufsätze:

  • Blüten. Stil bei Leo Spitzer, in: Eva Geulen/Claude Haas (Hgg.), Fallstudien zum Stil der Literaturwissenschaft, Berlin: Erich Schmidt 2021, S. 43-58.
  • zs. mit Eva Geulen: Der Stil der Literaturwissenschaft. Einleitung, in: Eva Geulen/Claude Haas (Hgg.), Der Stil der Literaturwissenschaft, Berlin: Erich Schmidt 2021, S. 1-15.
  • zs. mit Eva Geulen: Formen des Ganzen. Einleitung, in: Eva Geulen/Claude Haas (Hg.), Formen des Ganzen, Göttingen: Wallstein 2022, S. 9-30.
  • „Die Gesetze der Wirklichkeit brechen“? Probleme des Neorealismus in Daniel Kehlmanns historischen Romanen, in: Fabian Lampart/Iuditha Balint/Michael Navratil/Nathalie Moser (Hgg.), Daniel Kehlmann und die Gegenwartsliteratur. Dialogische Poetik, Werkpolitik und populäres Schreiben, Berlin/Boston u.a.: De Gruyter 2020, S. 329-345.
  • „indem die Tage rollen.“ Zeit, Recht und ‚Klassik‘ in Goethes Die natürliche Tochter, in: Deutsche Vierteljahresschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 94 (2020), H. 2, S. 181-201.
  • zs. mit Daniel Weidner: Über Wissenschaft reden. Sprachgebrauch, Darstellung und Adressierung in der deutschsprachigen Wissenschaftsprosa um 1800, in: Claude Haas/Daniel Weidner (Hgg.), Über Wissenschaft reden. Studien zu Sprachgebrauch, Darstellung und Adressierung in der deutschsprachigen Wissenschaftsprosa um 1800, Berlin/Boston u.a.: De Gruyter 2019, S. 1-10.
  • „Keine Zeit, Zeit zu sein.“ Überlegungen zur politischen Dramaturgie Jean Racines, in: Christian Jany/Rahel Villinger (Hgg.), Formen der Zeit in Poetiken der Moderne, Leiden u.a.: Fink 2019, S. 17-35.
  • „Jetzt nicht.“ Gründungszeit und Dramenzeit in Maria Stuart, in: Helmut Hühn/Dirk Oschmann/Peter Schnyder (Hgg.), Schillers Zeitbegriffe, Hannover: Werhahn 2018, S. 91-117.
  • Kampf um Rom. Medialität der Kriegsbühne und Dramaturgie der Herrschaft in Horatier-Stücken vom 17. bis zum 19. Jahrhundert (Corneille, Glaubitz, Behrmann, Collin), in: Michael Auer/Claude Haas (Hgg.), Kriegstheater. Darstellungen von Krieg, Kampf und Schlacht in Drama und Theater seit der Antike, Stuttgart u. Weimar: Metzler 2018, S. 97-127.
  • zs. mit Michael Auer: Kriegstheater. Einleitung, in: Michael Auer/Claude Haas (Hgg.), Kriegstheater. Darstellungen von Krieg, Kampf und Schlacht in Drama und Theater seit der Antike, Stuttgart u. Weimar: Metzler 2018, S. 1-5.
  • Die Sphinx heim nach Berlin holen: Hegels Antike(n), in: Friedericke Krippner/Andrea Polaschegg/Julia Stenzel (Hgg.), Die andere Antike. Altertumsfigurationen auf der Bühne des 19. Jahrhunderts, München: Fink 2018, S. 25-50.
  • Goethe um 1900. Einleitung, in: Claude Haas/Johannes Steizinger/Daniel Weidner (Hgg.), Goethe um 1900, Berlin: Kadmos 2017, S. 7-23.
  • „Erholung und Ermunterung.“ Goethes Harmlosigkeit seit 1900, in: Claude Haas/Johannes Steizinger/Daniel Weidner (Hgg.), Goethe um 1900, Berlin: Kadmos 2017, S. 202-227.
  • „Wir bleiben lieber eine Stunde länger.“ Zur Zeitpolitik des klassischen Dramas, in: Michael Gamper/Peter Schnyder (Hgg.), Dramatische Eigenzeiten des Politischen im 18. und 19. Jahrhundert, Hannover: Werhahn 2017, S. 31-62.
  • Hölderlin contra Goethe. Gemeinschaft und Geschichte in Max Kommerells Der Dichter als Führer in der deutschen Klassik, in: Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge XXVII (2017), H. 2, S. 149-162.
  • „Was Goethe (...) sagt, trifft wenig zu.“ Heinrich Düntzer und die Säkularisierung des philologischen Kommentars, in: Yael Almog/Caroline Sauter/Daniel Weidner (Hgg.), Kommentar und Säkularisierung in der Moderne. Vom Umgang mit heiligen und kanonischen Texten, München: Wilhelm Fink 2017, S. 109-122.
  • Blockierte Gegenwart? Überlegungen zur Einheit der Zeit im 17. Jahrhundert, in: Internationales Archiv für Sozialgesichte der deutschen Literatur 42 (2017), H. 1, S. 150-170.
  • Heiland oder Führer? Der Dichter als Kulturheros in der Literaturwissenschaft des George-Kreises, in: Zaal Andronikashvili/Giorgi Maisuradse/Franziska Thun-Hohenstein/Matthias Schwartz (Hgg.), Der Kulturheros. Genealogien, Konstellationen, Praktiken, Berlin: Kadmos 2017, S. 537-566.
  • Im Schatten des ‚Unbekannten Soldaten‘. Trauer, Heldengedenken und Totenkult in der deutschen Literatur des Ersten Weltkriegs, in: Weimarer Beiträge 61 (2015), H. 2, S. 202-228.
  • Wie sterben ‚große Männer‘? Zum Darstellungsproblem des heroischen Todes im ‚langen‘ 19. Jahrhundert, in: Michael Gamper/Ingrid Kleeberg (Hgg.): Größe: Zur Medien- und Konzeptgeschichte personaler Macht im langen 19. Jahrhundert, Zürich: Chronos 2015, S. 283-299.
  • „Jetzt Retter hilf dir selbst – du rettest alle!“ Zur Tragödienpolitik der (Lebens-)Rettung in Schillers Wilhelm Tell, in: Johannes F. Lehmann/Hubert Thüring (Hgg.), Rettung und Erlösung. Politisches und religiöses Heil in der Moderne, München: Wilhelm Fink 2015, S. 123-147.
  • „Auflösung des Judentums.“ Zu einem literaturwissenschaftlichen Großprojekt Friedrich Gundolfs, in: Stephan Braese/Daniel Weidner (Hgg.), „Meine Sprache ist Deutsch“. Deutsche Sprachkultur von Juden und die Geisteswissenschaften 1870-1970, Berlin: Kadmos 2015, S. 155-173.
  • Impfung und Gegengift. Die Toxikologie der Kritik in Roland Barthes‘ Mythen des Alltags und in Theodor W. Adornos Minima Moralia, in: Mona Körte/Anne-Kathrin Reulecke (Hgg.), Mythologies – Mythen des Alltags. Roland Barthes‘ Klassiker der Kulturwissenschaften, Berlin: Kadmos 2014, S. 97-114.
  • „Die Stunde des Absterbens.“ Fälle des tragischen Todes im Trauerspiel von Schiller bis Brecht, in: Claude Haas/Daniel Weidner (Hgg.), Benjamins Trauerspiel. Theorie – Lektüren – Nachleben, Berlin: Kadmos 2014, S. 175-198.
  • zs. mit Daniel Weidner: Benjamins Trauerspiel. Theorie – Lektüren – Nachleben. Einleitung, in: Claude Haas/Daniel Weidner (Hgg.), Benjamins Trauerspiel. Theorie – Lektüren – Nachleben, Berlin: Kadmos 2014, S. 7-25.
  • The Dramaturgy of Sovereignty and the Performance of Mourning. The Case of Corneille’s Horace (1640), in: Yale French Studies 124 (2013), S. 121-134.
  • Der kollabierte Feind. Zur historischen Poetik des Kriegshelden von Jünger bis Goethe, in: Nikolas Immer/Mareen van Marwyck (Hgg.), Ästhetischer Heroismus. Konzeptionelle und figurative Paradigmen des Helden, Bielefeld: transcript 2013, S. 251-273.
  • „Gottes Arbeit – Plan der Welt?“ Heilige Berge im Zeichen des Völkermords bei Ernst Jünger und Jonathan Littell, in: Trajekte 26 (2013), S. 28-33.
  • Heute ein König? Zur Dramenzeit des Souveräns, in: Claude Haas/Andrea Polaschegg (Hgg.), Der Einsatz des Dramas. Dramenanfänge, Wissenschaftspoetik und Gattungspolitik, Freiburg. i. Br., Berlin u. Wien: Rombach 2012, S. 253-276.
  • zs. mit Andrea Polaschegg: Der Einsatz des Dramas. Erste Schritte zu einer Dramenpoetik des Anfangs, in: Claude Haas/Andrea Polaschegg (Hgg.), Der Einsatz des Dramas. Dramenanfänge, Wissenschaftspoetik und Gattungspolitik, Freiburg i. Br., Berlin u. Wien: Rombach 2012, S. 7-39.
  • Tektonik. Architekturen der Malerei im Drama, in: Trajekte 24 (2012), S. 25-29.
  • Gehen lernen. Intertextualität und Poetik des Spaziergangs in Thomas Bernhards Frost, in: Euphorion 105 (2011), H. 1, S. 79-103.
  • Amour allemand. Figurationen ‚deutscher‘ Liebe in der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts“, in: Jahrbuch für Internationale Germanistik XLIII (2011), H. 1, S. 131-156.
  • „Nur wer Euch ähnlich ist, versteht und fühlt.“ Überlegungen zur Repräsentation von Heroismus und Souveränität, in: Kenneth S. Calhoon/Eva Geulen/Claude Haas/Nils Reschke (Hgg.), „Es trübt mein Auge sich in Glück und Licht“. Über den Blick in der Literatur, Berlin: Erich Schmidt 2010, S. 49-69.
  • Die Zeit der Aufrichtigkeit. Rousseaus La Nouvelle Héloïse und Goethes Die pilgernde Törin, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 128 (2009), H. 4, S. 481-494. (peer reviewed)
  • „Katastrophen der Haut.“ Medizin und Poetik in Thomas Hettches Der Fall Arbogast, in: Weimarer Beiträge 54 (2008), H. 2, S. 237-255.
  • „An einem Nachmittag zu heißer Sommerszeit.“ Spannungsaufbau und Leser(ab)lenkung in Freuds Wolfsmann, in: Ingo Irsigler/Christoph Jürgensen/Daniela Langer (Hgg.), Zwischen Text und Leser. Studien zu Begriff, Geschichte und Funktion literarischer Spannung, München: edition text+kritik 2008, S. 247-264.
  • Brunhild auf Tauris. Friedrich Hebbels Die Nibelungen und die Tradition des deutschen Humanitätsdramas, in: Peter Glasner/Albert Kümmel-Schnur/Elmar Scheuren (Hgg.), Nibelungen – Mythos, Kitsch, Kult, Bonn: Rheinlandia 2008, S. 171-182.
  • Indianer weinen (nicht). Zu Poetik und Dramaturgie der Träne bei Corneille, Schiller und Racine, in: Marcel Krings/Roman Luckscheiter (Hgg.), Deutsch-Französische Literaturbeziehungen. Stationen und Aspekte dichterischer Nachbarschaft vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Würzburg: Königshausen & Neumann 2007, S. 131-145.
  • „pour dire quelque chose.“ Zu Spaziergang und Landschaft in Marcel Prousts A la recherche du temps perdu, in: Axel Gellhaus/Christian Moser/Helmut J. Schneider (Hgg.), Kopflandschaften, Landschaftsgänge. Kulturgeschichte und Poetik des Spaziergangs, Köln, Weimar u. Wien: Böhlau 2007, S. 251-276.

Handbuchartikel:

  • Gottsched und der französische Klassizismus, in: Caroline Rocks/Sebastian Meixner (Hgg.): Gottsched-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart u. Weimar 2023. (20 S., im Druck)
  • Der sterbende Cato, in: Caroline Rocks/Sebastian Meixner (Hgg.): Gottsched-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart u. Weimar 2023. (15 S., im Druck)
  • Stefan George und der George-Kreis, in: Michael Auer/Maria Griselj (Hgg.): Klopstock-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart u. Weimar 2022. (8 S., im Druck)
  • Gestalt, in: Eva Geulen/Claude Haas (Hgg.), Formen des Ganzen, Göttingen: Wallstein 2022, S. 103-137. (zs. mit Eva Geulen, Diba Shokri u. Hannes Bajohr)
  • Fatale Requisiten in Tragödie und Trauerspiel, in: Susanne Scholz/Ulrike Vedder (Hgg.), Literatur & Materielle Kultur. Ein Handbuch, Berlin, Boston u.a.: de Gruyter 2018, S. 197-205.
  • panisch/Panik, in: Georg Toepfer/Falko Schmieder (Hgg.), Wörter aus der Fremde. Begriffsgeschichte als Übersetzungsgeschichte, Berlin: Kadmos 2018, S. 169-174.
  • Suspense, in: Benjamin Bühler/Stefan Willer (Hgg.), Futorologien. Ordnungen des Zukunftswissens, München: Fink 2016, S. 63-72.
  • Trauerspiel und Tragödie, in: Daniel Weidner (Hg.), Literatur und Religion. Handbuch, Stuttgart u. Weimar: Metzler 2016, S. 275-283.
  • Opfer, in: Daniel Weidner (Hg.), Literatur und Religion. Handbuch, Stuttgart u. Weimar: Metzler 2016, S. 408-412.
  • Eine gefährliche Begegnung, in: Matthias Schöning (Hg.), Ernst Jünger. Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart u. Weimar: Metzler 2014, S. 264-268.

Rezensionen:

  • Joana van de Löcht: Aufzeichnungen aus dem Malstrom. Die Genese der Strahlungen aus Ernst Jüngers privaten Tagebüchern (1939-1958), in: arbitrium 38 (2020). [5 S.; im Druck]
  • Christoph König/Isolde Schiffermüller/Christian Benne/Gabriella Pelloni (Hgg.): Lektürepraxis und Theoriebildung. Zur Aktualität Max Kommerells, in: Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge (XXIX) 2019, H. 3, S. 660-663.
  • Alexander Honold/Edith Anna Kunz/Hans-Jürgen Schrader (Hgg.): Goethe als Literatur-Figur, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 137 (2018), H. 4, S. 621-628.
  • Kai Kauffmann: Stefan George. Birgit Wägenbaur/ Ute Oelmann (Hgg.): „Von Menschen und Mächten“. Stefan George – Karl und Hanna Wolfskehl. Der Briefwechsel 1892-1933, in: Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge XXVI (2016), H. 3, S. 690-692.
  • Daniela Kirschstein: Writing War. Kriegsliteratur als Ethnographie bei Ernst Jünger, Louis-Ferdinand Céline und Curzio Malaparte, in: Weimarer Beiträge 62 (2016), H. 1, S. 152-155.
  • Hans-Thies Lehmann: Tragödie und dramatisches Theater, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 134 (2015), H. 2, S. 313-319.
  • Christian Weber: Max Kommerell. Eine intellektuelle Biographie, in: Weimarer Beiträge 60 (2014), H. 4, S. 627-632.
  • Bettine Menke: Das Trauerspiel-Buch. Der Souverän – das Trauerspiel – Konstellationen – Ruinen. Romain Jobez: Le Théâtre baroque allemand et français. Le droit dans la littérature, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 132 (2013), H. 4, S. 615-620.
  • Wolfram Ette: Kritik der Tragödie. Über dramatische Entschleunigung, in: Weimarer Beiträge 58 (2012), H. 4, S. 627-631.
  • Wolfgang Ranke: Theatermoral. Moralische Argumentation und dramatische Kommunikation in der Tragödie der Aufklärung, in: arbitrium 30 (2012), H. 1, S. 51-56.
  • Mareen van Marwyck: Gewalt und Anmut. Weiblicher Heroismus in der Literatur und Ästhetik um 1800, in: Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge XXI (2011), H. 1, S. 185-187.
  • TechnoKratie. Mit Luhmann über Goetz auf Bernhards Wittgenstein. Johannes Windrich: TechnoTheater. Dramaturgie und Philosophie bei Rainald Goetz und Thomas Bernhard, in: IASLonline [19. 01. 2011]. www.iaslonline.de/index.php?vorgang_id=2811
  • Karl Heinz Bohrer: Das Tragische. Erscheinung, Pathos, Klage, in: Germanisch-Romanische Monatsschrift 59 (2009), H. 3, S. 449-452.
  • Kristeva schreiben. Altes und Neues. Eva Angerer: Die Literaturtheorie Julia Kristevas. Von Tel Quel zur Psychoanalyse, in: IASLonline [19. 02. 2008]. www.iaslonline.de/index.php?vorgang_id=2613
  • Jean-Marie Valentin (Hg.): Pierre Corneille et l’Allemagne. L’œuvre dramatique de Pierre Corneille dans le monde germanique (XVIIe-XIXe siècles), in: Germanisch-Romanische Monatsschrift 58 (2008), H. 2, S. 238-244.
  • Helmuth Kiesel: Ernst Jünger. Die Biographie. Heimo Schwilk: Ernst Jünger. Ein Jahrhundertleben. Hans Blumenberg: Der Mann vom Mond. Über Ernst Jünger, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 127 (2008), H. 4, S. 633-636.
  • Memoiren eines unglücklichen Konstruktivisten. Hans-Ulrich Gumbrecht: Diesseits der Hermeneutik. Die Produktion von Präsenz, in: IASLonline [10. 03. 2007]. www.iaslonline.de/index.php?vorgang_id=1806
  • Paul Barone: Schiller und die Tradition des Erhabenen, in: Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge XVI (2006), H. 1, S. 136-137.
  • Bianca Theisen: Silenced Facts. Media Montages in Contemporary Austrian Literature, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 125 (2006), H. 2, S. 312-315.

Publizistik und kleinere Arbeiten (Auswahl):

  • Vom Untergang der Autobiografie im Strudel der Autofiktion. Oder: Realität heute, in: Texte zur Kunst 115 (2019), S. 78-91.
  • Die Madeleine im Gulag, in: Dirk Naguschewski/Matthias Schwartz (Hgg.): Schalamow. Lektüren, Berlin: Matthes & Seitz 2018, S. 78-91.
  • Krieg ist Aufbruch und Erotik. Julien Gracqs Romanfragment Das Abendreich, in: DIE ZEIT Nr. 43 (19. 10. 2017), S. 54.
  • „Gehörige Selbstprüfung“. Eberhard Lämmert und die Geschichte der Germanistik, in: Eva Geulen (Hg.): „Complicierte mannigfache Harmonie“. Erinnerungen an Eberhard Lämmert, Göttingen: Wallstein 2017, S. 19-27.
  • Zum Triumph des Helden in der Drohnen-Debatte, in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken 793 (2015), S. 68-76.
  • Im Untergrund der Bedeutung. Laut und Stimme im Denken Julia Kristevas, in: Trajekte 29 (2014), S. 25-32.
  • „Im Gegenwärtigen das Vergangene erleben.“ Das Berliner Zeitungsviertel – begangen mit Franz Hessel, in: Trajekte 28 (2014), S. 15-19.
  • Das Glück der Tragödie. Bernhard Greiner: Die Tragödie. Eine Literaturgeschichte des aufrechten Ganges. Grundlagen und Interpretationen, in: DIE ZEIT Nr. 3 (24. 1. 2013), S. 39.
  • Die neue Mickrigkeit. Robert Pfaller: Wofür es sich zu leben lohnt. Elemente materialistischer Philosophie, in: ZEIT LITERATUR Nr. 12 (17. 3. 2011), S. 78.
  • Pariser Wasserleichen gefunden. Richard Cobb: Tod in Paris. Die Leichen der Seine 1795-1801, in: DIE ZEIT Nr. 17 (20. 4. 2011), S. 46.
  • „Herbei, o ihr Gläub’gen?“ Bruno Latour: Jubilieren. Über religiöse Rede, in: DIE ZEIT Nr. 52 (22. 12. 2011), S. 52.
  • „Der Politik die Wahrheit sagen.“ Michel Foucault: Die Regierung des Selbst und der anderen, in: DIE ZEIT Nr. 4 (21. 1. 2010), S. 46.
  • Wie sie wurde, was sie ist. Karl-Heinz Göttert legt eine Biografie der deutschen Sprache vor, in: ZEIT LITERATUR Nr. 12 (18. 3. 2010), S. 79.
  • Krieg ist plötzlich ein tröstendes Wort. Semantische Verlegenheiten im Umfeld des Afghanistan-Konflikts, in: DIE ZEIT Nr. 17 (22. 4. 2010), S. 47.
  • Wenn Gott nichts tut. Mit seinem neuen Buch Herrschaft und Herrlichkeit installiert sich Giorgio Agamben als Alleinherrscher über die politische Theorie, in: DIE ZEIT Nr. 36 (2. 9. 2010), S. 53.
  • Die nackte Kanzlerin. Angela Merkels Entkörperung politischer Herrschaft, in: DIE ZEIT Nr. 32 (30. 7. 2009), S. 39.
  • Der Tyrannenmörder als Klassiker. Zum Schiller-Jahr 2009, in: DIE ZEIT Nr. 46 (5. 11. 2009), S. 48.
  • Unter Menschenbrüdern? Jonathan Littells Roman Die Wohlgesinnten, in: Kritische Ausgabe 12 (2008), H. 1, S. 77-79.

Texteinträge im Blog des ZfL

Curriculum Vitae

2022–2023 Vertretung einer Professur am Fachbereich Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz

Beurlaubung als Programmbereichsleiter am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung

2022 Gastprofessur (50%) am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin (FONTE-Stiftung), Co-Leiter des Programmbereichs „Weltliteratur“ am Leibniz-Zentrum für Literatur und Kulturforschung (50%)

2022 Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Arbeit „Der König, sein Held und ihr Drama. Politik und Poetik der klassischen Tragödie“

Lehrbefugnis für die Fächer Neuere deutsche Literatur und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

seit 2021 Co-Leiter des Programmbereichs „Weltliteratur“ am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung

2020–2022 stellvertretender Direktor des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung

seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin

2009–2010 Vertretung einer Juniorprofessur für „Literatur und Wissen im religionsgeschichtlichen Kontext“ am Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin

2004–2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

2004 Promotion am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn („Arbeit am Abscheu. Zu Thomas Bernhards Prosa“; Note: summa cum laude)

2004 Dissertationspreis der Commerzbank-Stiftung

2000 Staatsexamen in den Fächern Deutsch, Französisch, Erziehungswissenschaften (Gesamtnote: sehr gut)