Tagungen

Perspektiven des Formalismus

Gedenktagung für Jurij Striedter
20. und 21. Juni 2017

Einführung: Renate Lachmann
Vortragende
Wolfgang Beilenhoff, Tomáš Glanc, Sylvia Sasse, Schamma Schahadat, Il‘ja Kalinin,
Aage Hansen-Löve, Jurij Murašov, Renata v. Maydell, Irina Wutsdorff, Georg Witte, Michał Mrugalski, Nadja Grigorieva

Im Fokus des Workshops standen die Konstanzer Jahre von Jurij Striedter, was ermöglicht hat, auch die historische Situation des Faches in den ersten Jahren nach Gründung der Konstanzer Universität zu beleuchten. Damit einher ging die zweite Zielsetzung der Veranstaltung, die sich um Jurij Striedters Beschäftigung mit dem russischen Formalismus kristallisiert, den er der deutschsprachigen Leserschaft zugäng­lich machte.  Insofern sich der Formalismus an den Beginn der modernen Literaturwissen­schaft positionierte, übte er bedeutenden Einfluss auf Literaturtheorien aus, die sich im Anschluss bildeten und ohne die die heutige internationale Literaturwissenschaft undenkbar ist, sei es der Strukturalismus, die Semiotik oder der Poststrukturalismus.

Flyer als pdf zum Download

TV Images and Political Cultures in Russia, 1960-2010

 

TV Images and Political Cultures in Russia, 1960-2010
03.02.2017
Vortragende:
Jurij Murašov, Maria Zhukova, Kirsten Bönker, Fabian Erlenmaier, Stephen Hutchings, Lyubov Bugaeva, Vera Zvereva

The workshop asks how television reconfigures the (ideological) content of Soviet and Russian political culture through its constitution as a medium. We will discuss the hypothesis that the utopian image of knowledge and communication under socialism, which is based on the power of the word, loses its persuasive force through the advent of television. In a connected strand of inquiry we will investigate how, and to which extent, television has contributed to challenging Soviet ideology, and to the reform attempts of perestroika. What is the impact of television on the post-Soviet culture? Which role do artistic representations such as film, literature and theater play when political cultures are readjusted in the light of television? The workshop will adopt an interdisciplinary perspective, employing the point of view of discourse analysis, poetology and empirical methods, in order to get to the bottom of the mentioned questions. 

Flyer zum Download

 

ImPuls: Betrunkene

Wissenschaft und Theater im Austausch
Dienstag, 22.05.2018 17 Uhr K 7
Über das Stück und die Fragen, die es aufwirft, sprechen unter anderem

Elena Bulochnikova (Bühnenbild), Fabian Erlenmaier (Slavistik), Stefan Fischer (Philosophie), Jörn Happel (Geschichte), Eivind Haugland (Dramaturgie), Anna Kusser (Philosophie), Renata von Maydell (Slavistik), Jurij Murašov (Slavistik), Maria Zhukova (Zukunftskolleg) sowie Schauspieler*innen aus der Produktion.
Der Workshop wird von einer Ausstellung zum Stück im Foyer der Universität Konstanz begleitet.


Link zum Plakat.

Resignification of borders: Eurasianism and the 'Russian World'

Resignification of borders: Eurasianism and the 'Russian World'
14. - 16. April 2016

14.042016 Abendvortrag
Alfred J. Riebler

The Struggle for the Eurasian Borderlands. From the Rise of Early Modern Empires to the End of the First World War

The discrepancy between the concepts of Eurasianism and the Russian world constitute a major controversy embedded in integrationist policies in the post-Soviet space. The distinction between the two is substantial: Eurasianism is a set of geopoli- tical ideas more focused on governing territories rather than articulating identity discourses, while the Russian world is a biopolitical doctrine premised on protecting an imagined trans- territorial community of Russian speakers allegedly sharing a common macro-identity.

Das vollständige Programm der Tagung finden Sie unter dem Link: Flyer

 

Energie

Transgressionen eines Begriffs
17.  - 18. September 2015 in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin
Landhaus Energie, Wilhelm Ostwald Park, Großbothen

Mediale Erhitzung, performative Intensität, libidinöse Triebenergie, spirituelle Kraftströme, semantische Entropie — Begriffe der Energie durchziehen nahezu alle Bereiche desWissens und der Künste. Aus Philosophie, Naturwissenschaften und Technologie ist «Energie» in die Psychoanalyse, die Soziologie, die Ökonomie, die Ästhetik oder auch die Linguistik hineingewandert. Auf diesen Wanderungen hat der Energiebegriff ein weit verzweigtes Metapherngeflecht ausgebildet. Der Workshop untersucht das transgressive Diskurspoten- zial der Energie aus drei Perspektiven: Woraus speist sich die starke Adaptabilität des Energiebegriffs? Für welche Phänomenbereiche wird «Energie» als Konzept herangezogen? Und wie lässt sich die begriffsgeschichtliche Polyvalenz der Energie nachzeichnen?

Das ausführliche Programm finden Sie unter dem Link: Flyer 

Ethos und Pathos in den Medien

 

Wirkungsästhetische Stratgien zwischen Rhetorik und Politik im 20. Jahrhundert
11. - 13. Oktober 2012

Im Zentrum der Tagung standen mediale Figurationen von Ethos und Pathos in ihrer wirkungsästhetischen Dimension. Ethos und Pathos wurden dabei als komplementäre Kategorien betrachtet, deren Spannungs- und Wechselwirkungsverhältnis in den Medien gleichzeitig am Rhetorischen, Ästhetischen und Politischen teilhat.  Anstatt von einer Abkopplung von Ethos und Pathos auszugehen, wurde ihre Legierung in Kontinuität und gegenseitiger Potenzierung in den Medien des 20. Jahrhunderts untersucht.

Das ausführliche Programm der Tagung finden Sie unter dem Link: Flyer

 

Kinderliteratur in kultureller Translation

Am Samstag, den  21. Juli 2018  fand zum  Abschluss des Seminars "Kinderliteratur in kultureller Translation" von Frau Dr. v. Maydell eine Tagung statt.

Eindrücke der Tagung finden Sie unter dem Link:  Studierendentagung