Willkommen auf der Homepage des Fachbereichs Literaturwissenschaft!
Aktuelles
-
Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Michael Schwarze am 23.04.2012
"Über das Verhältnis zur Macht - Referenzerfahrung in einigen italienischen Romanen des 20. Jahrhunderts"
18.45 Uhr, Hörsaal A 703
-
MA Osteuropastudien wird zu MA Osteuropa - Geschichte - Medien.
Der Masterstudiengang Osteuropastudien nimmt in seiner bestehenden Form keine neuen Studierenden mehr auf. Der Studiengang wird zusammen mit den KollegInnen der osteuropäischen Geschichte vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien zum WS 2012/13 in kulturwissenschaftlicher Richtung weiterentwickelt. Es ist geplant, den Studiengang zukünftig mit zwei möglichen Fachrichtungen studieren zu können: Slavistische Medien- und Kulturwissenschaft sowie Osteuropäische Geschichte. Die bisher vorhandene politikwissenschaftliche Komponente entfällt. Der Studiengang richtet sich an Absolventen geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlicher BA-Studiengänge und bietet die Möglichkeit zur osteuropabezogenen Vertiefung einer als BA studierten Fachrichtung auf der Ebene des Masterstudiums. Durch seine interdisziplinäre Ausrichtung vermittelt der Studiengang breites Wissen und methodische Kompetenz, um kulturelle, historische und mediale Prozesse zu verstehen.
Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz
Der Fachbereich Literaturwissenschaft verdankt sich einer weitreichenden Strukturentscheidung, die schon bei der Gründung der Universität Konstanz 1966 getroffen wurde. Sie sah eine institutionelle Zweiteilung der traditionellen philologischen Seminare und ihre institutionelle Neugliederung unter dem Vorzeichen einer allgemeinen Literaturwissenschaft und allgemeinen Sprachwissenschaft vor. Für den Fachbereich Literaturwissenschaft bedeutete dies insbesondere, dass das traditionelle Studium der Literaturen unter ausschließlich nationalphilologischem Gesichtspunkt zugunsten einer prinzipiell grenzüberschreitenden Erforschung von Literatur in ihren übernationalen Kommunikations- und Zirkulationsstrukturen aufgegeben wurde.
Wenn auch weiterhin im Fachbereich wichtige wissenschaftliche Beiträge zu den jeweils einzelnen Nationalliteraturen geleistet werden, so ist das Profil der Konstanzer Literaturwissenschaft doch wesentlich geprägt durch gemeinsame interdisziplinäre Arbeit, die immer zugleich durch die Problemstellungen einer allgemeinen Literaturwissenschaft, im Sinne einer allgemeinen Literatur- und Kulturtheorie bestimmt wird.
Ein weiteres Konstanzer Spezifikum ist die Einbettung der Kunstwissenschaft wie auch der Medienwissenschaft in einen literaturwissenschaftlichen Kontext. Beide Disziplinen widmen sich der historischen, methodischen und theoretischen Untersuchung der verschiedenen Bildmedien.



