Studiengang
Gender Studies

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Aufbau und Organisation des Studiengangs Gender Studies

Aufbau des BA-Nebenfachstudiengangs Gender Studies

Im BA-Nebenfachstudiengang Gender Studies sind je nach Hauptfach zwischen 39 und 49 ECTS-Credits (cr) zu erwerben. Die Nebenfachanforderungen berücksichtigen, ob das jeweilige Hauptfach des/der Studierenden aus Sicht des Faches Gender Studies als affin oder nicht affin eingestuft wird. Affine Fächer sind Fächer der am Studiengang beteiligten Fachbereiche Geschichte und Soziologie, Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft. Studierende, die im Hauptfach eines dieser Fächer studieren, können die dort erworbenen methodischen Kenntnisse bereits in den Nebenfachstudiengang Gender Studies einbringen. Nicht affine Hauptfächer sind alle Fächer der nicht am Studiengang beteiligten Fachbereiche. Zur Zeit bestehen für Studierende der Gender Studies die folgenden Hauptfachwahlmöglichkeiten: British and American Studies (BAST), Deutsche Literatur, Französische Studien, Geschichte, Informatik, Italienische Studien, Kulturwissenschaft der Antike, Philosophie, Politikwissenschaft, Slawistik (Literaturwissenschaft), Soziologie, Spanische Studien, Sprachwissenschaft, Verwaltungswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaft. Die zwischen 39 und 49 im BA-Nebenfachstudiengang Gender Studies zu erwerbenden cr sind folgendermaßen verteilt: Zwischen 36 und 46 cr durch Lehrveranstaltungen; 3 cr durch die mündliche Abschlussprüfung. Die 36 bis 46 cr für Lehrveranstaltungen setzen sich in einem 6-semestrigen modularisierten Studiengang gemäß folgendem Schema zusammen. Zu belegen sind das Einführungsmodul, zwei der vier Basismodule und das Aufbaumodul. Für Studierende mit literaturwissenschaftlichem Hauptfach muss eines der beiden Basismodule Geschichte oder Soziologie sein.

Die mündliche Abschlussprüfung bezieht sich auf mindestens zwei der vier beteiligten Fachbereiche und muss von Prüferinnen und Prüfern der entsprechenden Fachbereiche abgenommen werden. Sie hat eine Dauer von 30 Minuten; mit ihr werden 3 cr erworben. Die zu diskutierenden Fragestellungen ergeben sich dabei zumeist aus dem Lehrangebot der jeweiligen Fachbereiche; -aus diesem Grund empfielht es sich für Studierende schon während den laufenden Veranstaltungen und generell rechtigzeitg in Bezug auf die mündliche Prüfung zu Dozenten Kontakt zu knüpfen und die inhaltliche Gestaltung der Prüfung selbst zu reflektieren. Studierende sollen in der mündlichen Prüfung jedoch auch zeigen, dass sie sich generell einen Überblick über die Inhalte und Methoden des Faches Gender Studies erarbeitet haben und dass sie auf der Basis dieser Inhalte und Methoden transdisziplinäre Verknüpfungen zwischen den Fachbereichen herstellen können. Die Termine zur Anmeldung zur mündlichen Prüfung sind so gesetzt, dass Studierende mit dem Ende des sechsten Studiensemesters abschließen können. Die Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Abschlussprüfung wird über das jeweilige Hauptfach der Studierenden geregelt.

Organisation

Das Fach Gender Studies ist formal Teil des Fachbereichs Literaturwissenschaft und in dessen Organisation eingebunden. Alle administrativen Vorgänge laufen über eine Geschäftsstelle, die mit einem Fachbereichsreferenten sowie Sekretariatskapazität ausgestattet ist. Der Struktur und Entwicklungsplan für den Fachverbund der Literaturwissenschaften legt die wesentlichen inhaltlichen Schwerpunkte für die Widmung der Professuren fest. Die konkrete Lehrplanung erfolgt durch die Fachgruppe. Die Abstimmung über das Lehrangebot erfolgt im Fachbereichsrat, wobei gleichermaßen darauf geachtet wird, das standardmäßige Lehrangebot zu sichern als auch neue Entwicklungen innerhalb des Faches sowie Forschungsschwerpunkte der Mitglieder der Fachgruppe in die Kurs- und Seminargestaltung einfließen zu lassen. Das Prüfungssystem des Fachbereichs Literaturwissenschaft ist für alle BA-Studiengänge seit WS 2006/2007 auf das universitätsweite System HISPOS umgestellt. Dies bedeutet, dass sich die Studierenden selbst elektronisch zu den Prüfungen anmelden. Die Dozent/innen müssen die Prüfungsleistungen ebenfalls in dieses System einspeisen, so dass die Studierenden zu jedem Zeitpunkt ihres Studiums in ihrem elektronischen Prüfungskonto einen Überblick über die absolvierten Veranstaltungen haben. Das für Prüfungsangelegenheiten relevante Gremium, welches etwa mit Ausnahmegenehmigungen befasst ist, ist der ständige Prüfungsausschuss Literaturwissenschaft, der durch den Prüfungsausschussvorsitzenden geleitet wird.

Prüfungssystematik

Das Prüfungssystem im BA-Nebenfachstudiengang Gender Studies ist studienbegleitend und kumulativ angelegt. Die prüfungsrelevanten Moduleinheiten werden in Einzelprüfungen im Hinblick auf die Erreichung der jeweiligen Lernziele benotet, die Einzelnoten werden zu Modulnoten zusammengefasst. Einer Modulnoten-relevanten Prüfungsleistung (Klausur/Hausarbeit) geht in der Regel eine Studienleistung (Referat, Essay, Rezension o.ä.) voraus. Moduleinheiten, die nur durch eine Studienleistung abgeschlossen werden, werden nicht zur Bildung der Modulnote herangezogen. Die Entscheidungen über die Bewertung werden bei Klausuren durch einen vorgefertigten Erwartungshorizont und bei Hausarbeiten anhand von Kurzgutachten begründet. Die Modulnoten bilden sich aus dem arithmetischen Mittel der entsprechend der Anzahl der jeweils zu erwerbenden ECTS-Credits gewichteten Noten der in dem jeweiligen Modul zu erbringenden Prüfungsleistungen. Die Gesamtnote der studienbegleitenden Prüfungsleistungen im Hauptfach ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der einzelnen Modulnoten, die entsprechend der Anzahl der ECTS-Credits, die in den jeweiligen Modulen zu erwerben sind, gewichtet werden. Bei der Berechnung wird jeweils nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt, alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Das jeweilige Gewicht der einzelnen Module und Moduleinheiten bei der Berechnung der Gesamtnote des Nebenfachs Gender Studies ist im Modulhandbuch beschrieben. Die Abschlussprüfung wird in Form der mündlichen Prüfung abgelegt. Das Prüfungssystem im Fach Gender Studies wird durch einen Prüfungsausschuss organisiert, dessen Zusammensetzung in der Prüfungsordnung (s.u.) beschrieben ist.


Prüfungsordnung(en)


Prüfungsordnung neu
(in der Fassung vom 22. September 2008)

Prüfungsordnung alt

(in der Fassung vom 5. November 2003 und den Änderungen vom 15. September 2004 und vom 15. September 2006)

Studierende, die ihr Studium ab dem WS 2008/09 aufgenommen haben, studieren automatisch nach der neuen Prüfungsordnung. Es besteht die Möglichkeit, zur neuen Studienordnung zu wechseln.