Konstantin Kaminskij M.A.
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Dissertationsprojekt
Andrej Platonovs Poetik der Elektrizität
Das im Rahmen des DFG-Projekts Das elektrifizierte Wort. Sprache, Technik und Gemeinschaft in der sowjetischen und russischen Moderne des 20. Jahrhunderts geförderte Promotionsvorhaben konzentriert sich auf die ästhetischen Vermittlungsstrategien des technischen Wissens und die Herausbildung gemeinschaftsstiftender Narrative der frühen sowjetischen Kultur im schriftstellerischen Werk von Andrej Platonov. Von zentralem Interesse sind in diesem Zusammenhang vor allem die Kulturgeschichte der Elektrifizierung Russlands sowie die Rolle elektrischer Motive und Metaphern in der Stilgenese Platonovs, der heute zu den bedeutendsten russischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts gezählt wird.
Lehre
WS 2010/2011
Proseminar: Der Auftritt des Tyrannen (zusammen mit Bernice Kaminskij)
SS 2012
Oberseminar: Dichter & Diktatoren (zusammen mit Albrecht Koschorke)
Publikationen
Ideologija ėlektričestva v tvorčestve Andreja Platonova. In: M. Příhoda; H. Vaňková (Hg.), Slovanské jazyky a literatury: hledání identity. Praha 2009, S. 31-38.
‚Normanskaja teorija’ i formirovanie rossijskogo istoričeskogo narrativa. In: K. Kedron; M. Příhoda (Hg.), Etnicita slovanského areálu (Historické proměny a současný stav). Praha 2011, S. 95-104.
Albrecht Koschorke; Konstantin Kaminskij (Hg.), Despoten dichten. Sprachkunst und Gewalt. Konstanz 2011.
Der Normannenstreit als Gründungsschlacht der russischen Geschichtsschreibung. Zur Poetik wissenschaftlicher Anfangserzählungen. In: T. Wallnig; T. Stockinger (Hg.), Europäische Geschichtskulturen um 1700 zwischen Gelehrsamkeit, Politik und Konfession. Berlin 2012, S. 553-581.



